Patricia Schlesinger, Intendantin des rbb. Quelle: rbb/Thorsten Klapsch
rbb/Thorsten Klapsch

Patricia Schlesinger

Auschwitz ist der Inbegriff der Inhumanität. Es gibt, glaube ich, keinen anderen Ort auf der Welt, wo Menschen von Menschen so viel Grausamkeit, so viel Leid zugefügt wurde. Unsere Gesellschaft, unsere Generation, wir insgesamt als Menschen sind aufgefordert, in jeder Form zu sagen: Nie wieder!

Patricia Schlesinger, Intendantin des rbb

Die Ausstellung im Bundestag

Bidlergalerie von der Eröffnung

In rbb und ARD

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  • Vera Treplin und Helga Kinsky © privat
    privat

    Kinder des Krieges

    Die Welt der Konzentrationslager war die erste und einzige Welt, die Josef kannte, bis er Mitte 1944 auf einen Todesmarsch geschickt wurde: vom KZ Flossenbürg ins bayrische Passau. Dort erlebt er die Ankunft der amerikanischen Truppen. Auch Helga überlebt Auschwitz, in das sie mit 14 Jahren deportiert wurde. Vera erlebt das Kriegsende in Theresienstadt. - Menschen der 1930er Jahrgänge erzählen.

  • Gedenkstätte Sachsenhausen (Bild: imago images/ Jürgen Ritter)
    imago images/ Jürgen Ritter

    Unerhörte Schicksale

    Seit 1991 lässt Deutschland Juden aus der ehemaligen Sowjetunion einwandern - auch aus der historischen Verpflichtung heraus. Darunter sind Überlebende von Lagern und Ghettos. Andere  haben als jüdische Soldaten in der Roten Armee gegen Hitler gekämpft, während ihre Familien deportiert und ausgelöscht wurden. Was erzählen Juden, die in der 
    Sowjetunion aufgewachsen sind, von Shoah und Weltkrieg?  

  • Archiv: Der jüdische Maler Yehuda Bacon (Bild: dpa/ Stephanie Pilick)
    dpa/ Stephanie Pilick

    Der Versuch, ein Mensch zu sein

    Jehuda Bacon war als Kind in Theresienstadt, Auschwitz und Mauthausen. Doch im Unterschied zu seiner Familie hat er den Holocaust überlebt. Dass der heute 90-Jährige nach dem Holocaust ins Leben zurückgefunden hat, dabei hat ihm sein Zeichnen geholfen, durch das er seine Erlebnisse verarbeiten konnte.  

  • Ein Mann mit einer Kippa steht in Berlin vor dem Brandenburger Tor (Quelle: imago/Mang)
    imago stock&people/Mang
    29 min | UT

    Feindbild Jude

    Die rbb Reporter gehen der Frage nach dem Lebens- und Sicherheitsgefühl von Juden und Israelis nach, die in Berlin ihr Zuhause gefunden haben oder schon immer hier leben.

  • Claude Lanzmann, Cannes 2017; © dpa/abaca/Zannoni Julien
    dpa/abaca/Zannoni Julien

    Wie "Shoah" entstand

    "Shoah" von 1985 gilt bis heute als radikalster Dokumentarfilm über die Vernichtung der europäischen Juden. Regisseur Claude Lanzmann wollte den Prozess der Massenmorde so detailliert wie möglich beschreiben. Natascha Freundel hat mit Lanzmann und seiner Editorin Ziva Postec über die Entstehung von "Shoah" gesprochen.

  • Witold Pilecki und Mitangeklagte 1948 vor dem Militärgericht in Warschau © CAF/PAP
    CAF/PAP

    Die außergewöhnliche Geschichte des Witold Pilecki

    Witold Pilecki war ein Offizier der 2. polnischen Republik und Widerstandskämpfer der "Heimlichen Polnischen Armee." In Berlin ist eine Ausstellung über Pilecki zu sehen, die seine Geschichte als einziger freiwilliger (eingeschleuster) Gefangener in alten KL Auschwitz und seine Rolle beim Warschauer Aufstand beleuchtet.  

  • Maria Slavona: Häuser am Montmartre, 1898, Öl auf Leinwand, 116,5 x 81 cm; © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie/Fotograf: Jörg P. Anders
    SMB, Nationalgalerie/Fotograf: Jörg P. Anders

    Die vergessene Impressionistin

    Maria Slavona studierte in Berlin und führte später in Paris das wilde Leben einer Bohèmienne. Nach ihrem Tod 1931 widmete die Nationalgalerie ihr eine große Gedächtnisausstellung.

  • Bathsheva Dagan; © Maria Ossowski
    Maria Ossowski

    Erinnern, aber wie?

    Was können die letzten Dinge erzählen über jene Opfer, an die nicht einmal ihre Namen erinnern sollten? Diese Frage führt die Autorin nach Israel, wo die 96-jährige Bath Dagan über ihre Arbeit als Sortiererin in der sogenannten "Kanadabaracke" von Auschwitz erzählt. 

  • Rabbiner Julian-Chaim Soussan; © Rafael Herlich
    Rafael Herlich

    Darf man Jude sagen?

     Julian-Chaim Soussan ist orthodoxer Rabbiner in Frankfurt/Main. Er sagt, nur wer mehr übereinander weiß, kann Vorurteile abbauen und hat in Hessen das Projekt "Meet a Rabbi" gestartet. Er und andere Rabbiner gehen in Schulen und erzählen über das Judentum und die Traditionen.

  • Tadeusz Borowski; Foto: © Malgorzata Borowski

    Bei uns in Auschwitz

    Früher war Tadeusz Literaturstudent. In Auschwitz wird er zum Krankenpfleger ausgebildet. In Briefen an seine Freundin berichtet Tadeusz von Boxkämpfen und Orchesterkonzerten, vom Kampf um die Habseligkeiten der neu angekommenen Häftlinge und Tauschhandel.

  • Massentourismus in Auschwitz

    2019 war ein Rekordjahr: 2,3 Mio. Besucher kamen in die polnische Kleinstadt Oświęcim. Wir begleiten eine Klasse der elften Jahrgangsstufe aus Lübben und schauen, was sie von dem Besuch in Auschwitz für sich mitnehmen.

  • Auschwitz © dpa/SIMON DAVAL/MAXPPP
    MAXPPP MAXPPP

    Geschichten vom Überleben

    Der Autor Marc O. Dreher geht in die Wohnzimmer der Holocaust-Zeitzeugen Georg Heller, Anna Helen, Henry Rotmensch und Salo Wolf. Dort führt er mit Ihnen persönliche Gespräche über deren unglaubliche Wege in die Konzentrationslager, über die Zeit und das Überleben dort.

  • Oświęcim ist nicht Auschwitz

    38.000 Einwohner leben in Oświęcim bei Krakau, in den Gebäuden der einstigen jüdischen Gemeinde wurde ein Museum eingerichtet. Kowalski&Schmidt fragt nach, wie die südpolnische Stadt mit dem größten Vernichtungslager der Nazis vor ihrer Haustür lebt.

  • Solidaritaetskundgebung Berlin trägt Kippa, Bild: imago images / epd
    imago images / epd
    43 min | UT

    Schalom Neues Deutschland

    Antisemitismus galt in der DDR als ausgerottet. Die Dokumentation zeigt das ambivalente Verhältnis zwischen den ostdeutschen Juden und dem Staat DDR mit persönlichen Erfahrungen jüdischer DDR-Bürger.

Über das Projekt

Bilderwand Auschwitz - picture alliance/dpa
picture alliance/Alexandre Marchi/MAXPPP/dpa

Wie kann an die Shoah erinnert werden? Was vermag Kunst? Was kann jede*r Einzelne tun, damit die Shoah nicht wieder passiert? Ausgangspunkt des multimedialen Projekts "Auschwitz und Ich" sind die Gemälde und Zeichnungen David Olères.

Julia Riedhammer und Christine Thalmann haben sich von Überlebenden des Holocausts in Krakau, Berlin, Paris, Tel Aviv und Jerusalem ihre Schicksale erzählen lassen. In Paris haben sie Serge und Beate Klarsfeld getroffen, die den Nachlass von David Olère mit zugänglich gemacht haben. Marc Oler, der Enkel von David Olère, erzählt anhand der Gemälde seines Großvaters die Geschichte eines Überlebens.

"Auschwitz und Ich" geht auf ein Projekt des NDR von 2015 zurück und entwickelt es weiter.

Besuch in der Gedenkstätte

Rampe Bahngleise Auschwitz - rbb
rbb

Informationen für Besucher der Gedenkstätte

Kurz nach der Befreiung des KZ Auschwitz begannen Überlebende damit, Zeugnisse aus dem Lagerleben zu sichern. Am 2. Juli 1947 erließ das polnische Parlament ein Gesetz zur Bewahrung des Geländes "für alle Zeiten". Zugleich wurde das staatliche Museum Auschwitz-Birkenau ins Leben gerufen. 

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