Patricia Schlesinger, Intendantin des rbb. Quelle: rbb/Thorsten Klapsch
rbb/Thorsten Klapsch

Patricia Schlesinger

Auschwitz ist der Inbegriff der Inhumanität. Es gibt, glaube ich, keinen anderen Ort auf der Welt, wo Menschen von Menschen so viel Grausamkeit, so viel Leid zugefügt wurde. Unsere Gesellschaft, unsere Generation, wir insgesamt als Menschen sind aufgefordert, in jeder Form zu sagen: Nie wieder!

Patricia Schlesinger, Intendantin des rbb

Die Ausstellung im Bundestag

David Olére: Krematorium III in Betrieb © Olère Family Collection
Olère Family Collection

Paul-Löbe-Haus | 29.1. - 21.2. 2020 - David Olère. Überlebender des Krematoriums III

Zum 75. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz fand im Bundestag eine Ausstellung von Bildern des Malers David Olère statt.

Bidlergalerie von der Eröffnung

In rbb und ARD

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  • Vera Treplin und Helga Kinsky © privat
    privat

    Kinder des Krieges

    Die Welt der Konzentrationslager war die erste und einzige Welt, die Josef kannte, bis er Mitte 1944 auf einen Todesmarsch geschickt wurde: vom KZ Flossenbürg ins bayrische Passau. Dort erlebt er die Ankunft der amerikanischen Truppen. Auch Helga überlebt Auschwitz, in das sie mit 14 Jahren deportiert wurde. Vera erlebt das Kriegsende in Theresienstadt. - Menschen der 1930er Jahrgänge erzählen.

  • Gedenkstätte Sachsenhausen (Bild: imago images/ Jürgen Ritter)
    imago images/ Jürgen Ritter

    Unerhörte Schicksale

    Seit 1991 lässt Deutschland Juden aus der ehemaligen Sowjetunion einwandern - auch aus der historischen Verpflichtung heraus. Darunter sind Überlebende von Lagern und Ghettos. Andere  haben als jüdische Soldaten in der Roten Armee gegen Hitler gekämpft, während ihre Familien deportiert und ausgelöscht wurden. Was erzählen Juden, die in der 
    Sowjetunion aufgewachsen sind, von Shoah und Weltkrieg?  

  • Archiv: Der jüdische Maler Yehuda Bacon (Bild: dpa/ Stephanie Pilick)
    dpa/ Stephanie Pilick

    Der Versuch, ein Mensch zu sein

    Jehuda Bacon war als Kind in Theresienstadt, Auschwitz und Mauthausen. Doch im Unterschied zu seiner Familie hat er den Holocaust überlebt. Dass der heute 90-Jährige nach dem Holocaust ins Leben zurückgefunden hat, dabei hat ihm sein Zeichnen geholfen, durch das er seine Erlebnisse verarbeiten konnte.  

Über das Projekt

Bilderwand Auschwitz - picture alliance/dpa
picture alliance/Alexandre Marchi/MAXPPP/dpa

Wie kann an die Shoah erinnert werden? Was vermag Kunst? Was kann jede*r Einzelne tun, damit die Shoah nicht wieder passiert? Ausgangspunkt des multimedialen Projekts "Auschwitz und Ich" sind die Gemälde und Zeichnungen David Olères.

Julia Riedhammer und Christine Thalmann haben sich von Überlebenden des Holocausts in Krakau, Berlin, Paris, Tel Aviv und Jerusalem ihre Schicksale erzählen lassen. In Paris haben sie Serge und Beate Klarsfeld getroffen, die den Nachlass von David Olère mit zugänglich gemacht haben. Marc Oler, der Enkel von David Olère, erzählt anhand der Gemälde seines Großvaters die Geschichte eines Überlebens.

"Auschwitz und Ich" geht auf ein Projekt des NDR von 2015 zurück und entwickelt es weiter.

Besuch in der Gedenkstätte

Rampe Bahngleise Auschwitz - rbb
rbb

Informationen für Besucher der Gedenkstätte

Kurz nach der Befreiung des KZ Auschwitz begannen Überlebende damit, Zeugnisse aus dem Lagerleben zu sichern. Am 2. Juli 1947 erließ das polnische Parlament ein Gesetz zur Bewahrung des Geländes "für alle Zeiten". Zugleich wurde das staatliche Museum Auschwitz-Birkenau ins Leben gerufen. 

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