Patricia Schlesinger, Intendantin des rbb. Quelle: rbb/Thorsten Klapsch
rbb/Thorsten Klapsch

Patricia Schlesinger

Auschwitz ist der Inbegriff der Inhumanität. Es gibt, glaube ich, keinen anderen Ort auf der Welt, wo Menschen von Menschen so viel Grausamkeit, so viel Leid zugefügt wurde. Unsere Gesellschaft, unsere Generation, wir insgesamt als Menschen sind aufgefordert, in jeder Form zu sagen: Nie wieder!

Patricia Schlesinger, Intendantin des rbb

Die Ausstellung im Bundestag

Bidlergalerie von der Eröffnung

In rbb und ARD

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  • Kowalski und Schmidt: Massentourismus in Auschwitz (Quelle: rbb)
    rbb

    Massentourismus in Auschwitz

    2019 war ein Rekordjahr: 2,3 Mio. Besucher kamen in die polnische Kleinstadt Oświęcim. Wir begleiten eine Klasse der elften Jahrgangsstufe aus Lübben und schauen, was sie von dem Besuch in Auschwitz für sich mitnehmen.

  • Maria Slavona: Häuser am Montmartre, 1898, Öl auf Leinwand, 116,5 x 81 cm; © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie/Fotograf: Jörg P. Anders
    SMB, Nationalgalerie/Fotograf: Jörg P. Anders

    Die vergessene Impressionistin

    Maria Slavona studierte in Berlin und führte später in Paris das wilde Leben einer Bohèmienne. Nach ihrem Tod 1931 widmete die Nationalgalerie ihr eine große Gedächtnisausstellung.

  • Die Ungewollten - Die Irrfahrt der St. Louis - Dokudrama Deutschland 2019 (21.10.2019, 20:15)
    NDR/ARD Degeto/David Dollmann

    Die Ungewollten - Die Irrfahrt der St. Louis

    Voller Zuversicht verlassen 937 jüdische Flüchtlinge 1939 den Hamburger Hafen. Ein Visum für Kuba verspricht ein Leben ohne Angst. Doch Havanna verweigert die Einreise. Die Fahrt gerät zur Odyssee auf dem Atlantik.

  • Auschwitz © dpa/SIMON DAVAL/MAXPPP
    MAXPPP MAXPPP

    Geschichten vom Überleben

    Der Autor Marc O. Dreher geht in die Wohnzimmer der Holocaust-Zeitzeugen Georg Heller, Anna Helen, Henry Rotmensch und Salo Wolf. Dort führt er mit Ihnen persönliche Gespräche über deren unglaubliche Wege in die Konzentrationslager, über die Zeit und das Überleben dort.

  • Freya von Moltke in Kreisau, 1932 (Bild: rbb/Freya von Moltke Stiftung)
    rbb/Freya von Moltke Stiftung

    Geschichte einer Liebe - Freya

    Freya Deichmanns Leben ändert sich von Grund auf, als sie mit 18 Jahren Helmuth James von Moltke kennenlernt. Dokumentation über eine Liebe im Widerstand, die auch mit der Hinrichtung des geliebten Menschen nicht endet.

  • Moderator Martin Adam im Gespräch mit Bandleader Piotr Sikora von "Krzywa Alternatywa" und Barkeeper Maciej Słota (Quelle: rbb)
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    Oświęcim ist nicht Auschwitz

    38.000 Einwohner leben in Oświęcim bei Krakau, in den Gebäuden der einstigen jüdischen Gemeinde wurde ein Museum eingerichtet. Kowalski&Schmidt fragt nach, wie die südpolnische Stadt mit dem größten Vernichtungslager der Nazis vor ihrer Haustür lebt.

  • Witold Pilecki und Mitangeklagte 1948 vor dem Militärgericht in Warschau © CAF/PAP
    CAF/PAP

    Die außergewöhnliche Geschichte des Witold Pilecki

    Witold Pilecki war ein Offizier der 2. polnischen Republik und Widerstandskämpfer der "Heimlichen Polnischen Armee." In Berlin ist eine Ausstellung über Pilecki zu sehen, die seine Geschichte als einziger freiwilliger (eingeschleuster) Gefangener in alten KL Auschwitz und seine Rolle beim Warschauer Aufstand beleuchtet.  

  • Tadeusz Borowski; Foto: © Malgorzata Borowski

    Bei uns in Auschwitz

    Früher war Tadeusz Literaturstudent. In Auschwitz wird er zum Krankenpfleger ausgebildet. In Briefen an seine Freundin berichtet Tadeusz von Boxkämpfen und Orchesterkonzerten, vom Kampf um die Habseligkeiten der neu angekommenen Häftlinge und Tauschhandel.

  • Rabbiner Julian-Chaim Soussan; © Rafael Herlich
    Rafael Herlich

    Darf man Jude sagen?

     Julian-Chaim Soussan ist orthodoxer Rabbiner in Frankfurt/Main. Er sagt, nur wer mehr übereinander weiß, kann Vorurteile abbauen und hat in Hessen das Projekt "Meet a Rabbi" gestartet. Er und andere Rabbiner gehen in Schulen und erzählen über das Judentum und die Traditionen.

  • Bathsheva Dagan; © Maria Ossowski
    Maria Ossowski

    Erinnern, aber wie?

    Was können die letzten Dinge erzählen über jene Opfer, an die nicht einmal ihre Namen erinnern sollten? Diese Frage führt die Autorin nach Israel, wo die 96-jährige Bath Dagan über ihre Arbeit als Sortiererin in der sogenannten "Kanadabaracke" von Auschwitz erzählt. 

  • Solidaritaetskundgebung Berlin trägt Kippa, Bild: imago images / epd
    imago images / epd

    Schalom Neues Deutschland

    Antisemitismus galt in der DDR als ausgerottet. Die Dokumentation zeigt das ambivalente Verhältnis zwischen den ostdeutschen Juden und dem Staat DDR mit persönlichen Erfahrungen jüdischer DDR-Bürger.

  • Claude Lanzmann, Cannes 2017; © dpa/abaca/Zannoni Julien
    dpa/abaca/Zannoni Julien

    Wie "Shoah" entstand

    "Shoah" von 1985 gilt bis heute als radikalster Dokumentarfilm über die Vernichtung der europäischen Juden. Regisseur Claude Lanzmann wollte den Prozess der Massenmorde so detailliert wie möglich beschreiben. Natascha Freundel hat mit Lanzmann und seiner Editorin Ziva Postec über die Entstehung von "Shoah" gesprochen.

Über das Projekt

Bilderwand Auschwitz - picture alliance/dpa
picture alliance/Alexandre Marchi/MAXPPP/dpa

Wie kann an die Shoah erinnert werden? Was vermag Kunst? Was kann jede*r Einzelne tun, damit die Shoah nicht wieder passiert? Ausgangspunkt des multimedialen Projekts "Auschwitz und Ich" sind die Gemälde und Zeichnungen David Olères.

Julia Riedhammer und Christine Thalmann haben sich von Überlebenden des Holocausts in Krakau, Berlin, Paris, Tel Aviv und Jerusalem ihre Schicksale erzählen lassen. In Paris haben sie Serge und Beate Klarsfeld getroffen, die den Nachlass von David Olère mit zugänglich gemacht haben. Marc Oler, der Enkel von David Olère, erzählt anhand der Gemälde seines Großvaters die Geschichte eines Überlebens.

"Auschwitz und Ich" geht auf ein Projekt des NDR von 2015 zurück und entwickelt es weiter.

Besuch in der Gedenkstätte

Rampe Bahngleise Auschwitz - rbb
rbb

Informationen für Besucher der Gedenkstätte

Kurz nach der Befreiung des KZ Auschwitz begannen Überlebende damit, Zeugnisse aus dem Lagerleben zu sichern. Am 2. Juli 1947 erließ das polnische Parlament ein Gesetz zur Bewahrung des Geländes "für alle Zeiten". Zugleich wurde das staatliche Museum Auschwitz-Birkenau ins Leben gerufen. 

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