Stolperstein 3: "Es kann ja nicht so schlimm sein, wo Musik gespielt wird"

Stolperstein 3: "Es kann ja nicht so schlimm sein, wo Musik gespielt wird"

Ein Screenshot aus dem Video von Lorenz Vetter zeigt ein beschädigtes Akkordeon. © NDR/ Lorenz Vetter


Zum O-Ton der Auschwitz-Zeitzeugin Esther Bejarano erstellte Lorenz Vetter eine Computeranimation.

Der Künstler: Lorenz Vetter

Lorenz Vetter entschied sich in seiner Arbeit mit dem O-Ton für eine Computeranimation. Die Stärke seiner Bilder liegt in der Methode der Vervielfältigung einzelner Bilder. Die Masse der Züge scheint kaum zu überblicken, die Züge selbst wirken endlos, die Szenerie ist menschenleer. Damit versinnbildlicht er auf eindringliche Art und Weise die Entmenschlichung der Massenvernichtung selbst.

Dieses Thema im Programm:

NDR Fernsehen | 7 Tage | 28.01.2015 | 00:00 Uhr