Stolperstein 6: "Warum ausgerechnet ich?"

Stolperstein 6: "Warum ausgerechnet ich?"

Ein Screenshot aus dem Video von Cornelia Warnecke zeigt die Architektur von Auschwitz. © NDR/ Cornelia Warnecke


Für den O-Ton des Auschwitz-Zeitzeugen Coco Schumann arbeitet Cornelia Warnecke mit visueller Fragmentierung.

Die Künstlerin: Cornelia Warnecke

Die Künstlerin Cornelia Warnecke ging einen langen Weg bevor sie sich für die mosaikartige Ästhetik in ihrem Video entschied: Sie arbeitete anfänglich mit Malerei und Zeichnungen, die zu einer Animation werden sollten. Im weiteren Verlauf konzentrierte sie sich aber immer mehr auf das fragmentarische und bruchstückhafte das sich auch in den Erzählungen der Zeitzeugen wiederfindet.
In ihrem Video besteht die Architektur in Auschwitz aus den gleichen kleinen Steinen wie die Figuren selbst - ein Hinweis darauf, dass die Masse der Erfahrungen den Menschen ausmacht und begleitet.

Dieses Thema im Programm:

NDR Fernsehen | 7 Tage | 28.01.2015 | 00:00 Uhr